NOVEMBER
.. .. .. .. ..
NOVEMBER
Montag
Dienstag
Mittwoch
Donnerstag
Freitag
Sonnabend
Sonntag
. .
.
.
..
01
02
03
04
05
06
07
08
09
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
.
*** Klick auf ein Datum: Programm für den entsprechenden Tag ***
....




.




1.11., Sa 10:00-18:00 DAS EXISTENZGRÜNDUNGSSEMINAR FÜR FRAUEN
Den Laden schmeißen
.
Referentin: BRIGITTE SIEGEL 
von GELD & ROSEN, Unternehmensberatung für Frauen
.
Eines der besten Existenzgründungsseminare für Frauen, die in Vollzeit oder nebenberuflich gründen wollen (auch aus Hartz IV). Zuerst hat frau die Idee: Ich mache mich selbstständig! 
Es kann ein Marktstand sein, eine Praxis, ein Laden oder eine Dienstleistung. Gedeiht die Idee
zum Vorhaben, so wächst auch das Informationsbedürfnis. Die zukünftige Unternehmerin braucht wirtschaftliches und rechtliches Wissen; sie muss lernen, realistisch zu planen. 
.
In diesem Seminar lernt jede Frau so viel Gründungswissen, dass sie selbst herausfinden kann, 
ob ihre Idee tragfähig ist und welche Schritte sie vor der Gründung unternehmen muss.
Themen werden sein:
.
- Unterschied zwischen Gewerbe und Freiem Beruf
- wie der Finanzmittelbedarf, die Betriebskosten und die Einnahmen errechnet werden 
- wie frau einen Businessplan schreibt
- wie die Zusammenarbeit mit anderen organisiert werden kann 
- welche Rechtsform zweckmäßig ist
- wie die Finanzierung aussehen könnte und was bei der Kredit-Aufnahme zu beachten ist
- welche Schritte vor der Gründung und der Anmeldung unternommen werden müssen
- wie Fördermöglichkeiten des Staates, der Agentur für Arbeit u.a. beantragt werden
- welche Versicherungen frau braucht und wie frau die Altersvorsorge regelt
- was bei der Sozialversicherung zu beachten ist.
Zum Seminar liegt für jede Teilnehmerin eine Arbeitsmappe vor.
.
Fr. - So.,  31. Okt. - 2. Nov. 2008 // Fr., 18 - 21 Uhr; Sa., 10 - 18 Uhr; So., 10 - 14 Uhr
.
Teilnahmebeitrag: 95,- Euro für alle 3 Tage 
.




2.11., So 10:00-14:00 DAS EXISTENZGRÜNDUNGSSEMINAR FÜR FRAUEN 
Den Laden schmeißen 
Referentin: BRIGITTE SIEGEL 
von GELD & ROSEN, Unternehmensberatung für Frauen 
.




3.11., Mo 17:00 TERRE DES FEMMES - Treff der Städtegruppe Leipzig .
. 18:30-20:00 KALLIGRAFIE - mit der Dipl.-Grafikerin RENATE REITZ-SCHIWEK Info
. 19:00-21:00 FRAUENCHOR 
Singen und Swingen im Damenchor
Das Besondere an Frauen: Sie sind so wunderbar vielfältig. Natürlich in allem - und auch in ihrem Vermögen zu singen. Der neue Damenchor (noch ohne Namen) probt regelmäßig jeden Montag unter der Leitung von Regina Kolb. Sie gründete bereits den ShowChor L.E., ist musikalische Leiterin verschiedener Projekte und Gesangspädagogin. Alle Frauen, die Lust haben in einem singenden, swingenden, charmanten Damenchor zu singen, sollten unbedingt dabei sein. Mitzubringen sind: unbändige Lust, zusammen mit anderen zu singen und Durchhaltevermögen.
.




4.11., Di 18:30-19:30 Bauchtanzkurs für Frauen Info




5.11., Mi 19:00 Frauencafé .
,. 20:00-22:00 Frauenschreibgruppe 
unter Leitung der Autorin MARION PELNY (2 x monatlich)
Frauen, die Sprache für sich als Ausdrucksmöglichkeit entdeckt haben, sind herzlich eingeladen, sich darüber auszutauschen, ins Gespräch zu kommen, die Worte auf ihr Gewicht zu prüfen und Ermutigung wie kritische Beleuchtung gleichermaßen zu erfahren.
.




6.11., Do 18:00-20:00 Rechtsberatung für Frauen 
mit der Rechtsanwältin SABINE SEIDLER
Frau Rechtsanwältin Sabine Seidler (www.seidler-kanzlei.de) bietet Beratung für Frauen zu rechtlichen Problemen an, insbesondere zu den Bereichen Familienrecht, Sozialrecht, Arbeitsrecht, Zivilrecht 
und Vertragsrecht. Die Beratung erfolgt vertraulich und kostenfrei. 
Wichtig: Vorherige Anmeldung unter 0341 - 2130030 ist erwünscht.
Weiter: Jeden 1. Donnerstag des Monats!
.
, 19:00 THEMATISCHE AUSSTELLUNG zum Tag gegen Gewalt gegen Frauen
ohne Titel - Bebilderung einer Heilung 
Malerei und Collagen von ORTRUD DAHMS, Hamburg - Leipzig
Die über 70-Jährige hat erst spät in ihrem Leben die Ausdrucksformen gefunden, die es ihr ermöglichten, ihren jahrelang zugedeckten Erlebnissen Ausdruck zu geben. Die Mutter von vier
Kindern arbeitete jahrzehntelang als Lehrerin. Erst in den späteren Jahren ihrer Berufstätigkeit begann sie eine zwischenzeitliche Ausbildung zur Körpertherapeutin, die ihr selbst einen Zugang zu Ver-
borgenem brachte. Begleitend mit der Hinwendung zur Bildenden Kunst wurde die Aufarbeitung ihrer Erfahrung des sexuellen Missbrauchs möglich.
Zur Eröffnung der Ausstellung: JANA KUSNEZOW (Wort) & UTA PILLING (Musik) // Eintritt: frei
Info




7.11., Fr 19:00 VORTRAG & DISKUSSION
Gottes Verhängnis und seine Strafe
Die Geschichte der Seuchen
PETRA FEUERSTEIN-HERZ, Historikerin, Wolfenbüttel
Die großen Seuchen der Vergangenheit kehren heute mit Pest-Ausbrüchen in Indien und Cholera- Epidemien in Südamerika wieder zurück, und neue Infektionskrankheiten wie AIDS und SARS lösen Angst und Panik in unserer Zeit aus. Weniger bekannt ist, wie Seuchen als Katastrophenerfahrungen über die Jahrhunderte gedeutet wurden, auch in der Zuordnung von Rollenverteilung, Schuldzuweisungen und Moral-Vorstellungen zu Frau und Mann. „Gotts verhengnis und seine straffe". Die Historikerin Petra Feuerstein-Herz greift das Phänomen der Seuchen in seiner Vielschichtig-
keit auf und thematisiert deren immensen Einfluss auf das Leben der Menschen in Geschichte und Gegenwart. // Eintritt: 3,- / 1,50 Euro ermäßigt
.




8.11., Sa 10:00-18:00 WORKSHOP FÜR FRAUEN 
Freude am Spiel des Lebens - 
Begegnung mit meiner inneren Clownsfrau und neue Lebendigkeit erfahren 
Referentin: BIRGIT BLAßKIEWITZ, Erziehungswissenschaftlerin M.A., Clownin, Autorin 
Mit den Sinnen die Welt entdecken, Spiel- und Begegnungsräume entstehen lassen, das einfache und authentische Dasein erfahren, unsere eigenen Unvollkommenheiten und Einseitigkeiten liebevoll
sehen, humorvoll annehmen, überschreiten ... Dieser Workshop ermöglicht ein lustvolles Hineinschnuppern mit der roten Nase in die Welt der Clownin. 
Anmeldung bis 01. November 2008 // Teilnahmegebühr: 90,- / Ermäßigung auf Anfrage
.




9.11.So 10:00-16:00 WORKSHOP FÜR FRAUEN 
Freude am Spiel des Lebens - 
Begegnung mit meiner inneren Clownsfrau und neue Lebendigkeit erfahren 
Referentin: BIRGIT BLAßKIEWITZ, Erziehungswissenschaftlerin M.A., Clownin, Autorin
.




10.11., Mo 17:00 TERRE DES FEMMES - Treff der Städtegruppe Leipzig .
. 18:30-20:00 KALLIGRAFIE - mit der Dipl.-Grafikerin RENATE REITZ-SCHIWEK Info
. 19:00-21:00 FRAUENCHOR 
Singen und Swingen im Damenchor
Das Besondere an Frauen: Sie sind so wunderbar vielfältig.Natürlich in allem - und auch in ihrem Vermögen zu singen. Der neue Damenchor. (noch ohne Namen) probt regelmäßig jeden Montag unter der Leitung von Regina Kolb. Sie gründete bereits den ShowChor L.E., ist musikalische Leiterin verschiedener Projekte und Gesangspädagogin. Alle Frauen, die Lust haben in einem singenden, swingenden, charmanten Damenchor zu singen, sollten unbedingt dabei sein. Mitzubringen sind: unbändige Lust, zusammen mit anderen zu singen und Durchhaltevermögen.
.




11.11., Di 18:30-19:30 Bauchtanzkurs für Frauen Info




12.11., Mi 19:00-23:00 Frauencafé  Info




13.11., Do 19:00 VORTRAG & GESPRÄCH
Selma Lagerlöf zum 150. Geburtstag
Selma Lagerlöf - geb. 20.11.1858, gehört zu den wenigen schwedischen AutorInnen, deren Werke unbestritten zur Weltiteratur zählen. Am 10. Dezember 1909 erhielt sie als erste Frau den Nobelpreis für Literatur. 1906 schrieb Selma Lagerlöf ihr bekanntestes Buch „Die wunderbare Reise des kleinen Nils Holgersson mit den Wildgänsen". Dieser Roman entstand im Auftrag des schwedischen Volkschullehrerverbandes - eigentlich ein Erziehungs- und Entwicklungsroman, aber auch ein liebevolles Porträt Schwedens.1907 wurde Selma Lagerlöf die Ehrendoktorwürde der Philosophie von der Universität Uppsala verliehen. 1909 erhielt sie den Literaturnobelpreis, „auf Grund des edlen Idealismus, des Phantasiereichtums und der seelenvollen Darstellung, die ihre Dichtung prägen", wie es in der Begründung hieß. 1914 wurde Selma Lagerlöf als erste Frau zum Mitglied der Schwedischen Akademie gewählt.
Eintritt: 3,- / 1,50 Euro ermäßigt
.




15.11., Sa 19:00 FILM-PREMIERE & AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG
Die schlimmste Form des Schleiers ist das Schweigen
Film-Premiere & Ausstellung im Rahmen des gleichnamigen Projektes
Der Dokumentarfilm „Die schlimmste Form des Schleiers ist das Schweigen" zeigt das gesellschaftlich engagierte Leben und Arbeiten der Ägypterin Mona Ragy Enayat in Deutschland. Für Mona Ragy Enayat ist der Schleier - in ihrer künstlerischen Arbeit als Malerin und Sängerin bzw. in ihrer Arbeit mit Kindern als Kunstpädagogin wie auch in ihrem Lebensalltag - ein Synonym für die persönliche Verantwortung des eigenen Tuns. Mona Ragy Enayat hat sich in vielen Kultur- und Kunstprojekten engagiert. Besonders wichtig sind ihr die Kinder-Malwettbewerbe „Ich mag meine Stadt ohne Gewalt" und „Meine bunte Welt", die sie konzipiert, organisiert und durchgeführt hat. Über 5.000 Kinder nahmen an den Wettbewerben teil. Neben ihrem beruflichen und gesellschaftlichen Engagement ist ihre zehnjährige Tochter Leila ihr wichtigster Lebensmittelpunkt. „Wenn Kinder die Welt gewaltfrei erfahren, dann wird meine, unsere Welt wirklich bunt sein können." Neben den filmischen Bildern über „Ausländerinnen-Sein in Deutschland" werden in diesem Dokumentarfilm Interviews zu hören und zu sehen sein. PassantInnen wurden in der Leipziger Innnenstadt bzw. auf Leipziger Straßen zu „Toleranz und Offenheit gegenüber anderen Kulturen" befragt. Der Film „Die schlimmste Form des Schleiers ist das Schweigen" zeigt authentische Bilder interkultureller Integration und des aktiven Agierens von AusländerInnen in Deutschland.
.
Zum Thema „AusländerInnen-Sein in Deutschland 2008" arbeiteten sechs Künstlerinnen aus verschiedenen Kulturräumen. MONA RAGY ENAYAT (Malerei), DANA JULIANE FRET (Malerei),  SIEGRID SCHMIDT (Fotografie), MERVAT EL-KADY MILDNER (Malerei), RENATE REITZ-SCHIWEK (Kalligrafie, Grafik), SIMA ZUREIKAT (Fotografie)
.
Die Ausstellung wird eröffnet durch SUSANNE HAMPE (Wort), MONA RAGY ENAYAT (Gesang, Laute) & SYLVIA NEEDON (perc.) // Eintritt: 3,- / 1,50 ermäßigt 
.




16.11., So 11:00 FRAUENFOTOFRÜHSTÜCK 
I am doing 
Ein neuer Frauenstammtisch zum Thema „Fotografie" trifft sich zum ersten Mal am Samstag ab 11 Uhr. Da die Form des „Fotofrühstücks" bereits mehrfach erfolgreich in der Frauenkultur erprobt worden ist, sind alle foto-interessierten Frauen eingeladen, sich einmal im Monat beim FRAUENFOTOFRüHSTüCK in der Frauenkultur Leipzig auszutauschen, Neues über fototechnische Aspekte zu erfahren und zu bestimmten Themen gemeinsam fotografisch zu arbeiten. Im kommenden Jahr ist eine Ausstellung dieses „Fotografie-Frauenstammtisches" geplant. Das Frühstücks-angebot wird durch die teilnehmenden Frauen bestimmt, d.h. jede Frau „steuert etwas bei".
.




17.11., Mo 18:30-20:00 KALLIGRAFIE - mit der Dipl.-Grafikerin RENATE REITZ-SCHIWEK Info
. 19:00-21:00 FRAUENCHOR 
Singen und Swingen im Damenchor
Das Besondere an Frauen: Sie sind so wunderbar vielfältig. Natürlich in allem - und auch in ihrem Vermögen zu singen. Der neue Damenchor (noch ohne Namen) probt regelmäßig jeden Montag unter der Leitung von Regina Kolb. Sie gründete bereits den ShowChor L.E., ist musikalische Leiterin verschiedener Projekte und Gesangspädagogin. Alle Frauen, die Lust haben in einem singenden, swingenden, charmanten Damenchor zu singen, sollten unbedingt dabei sein. Mitzubringen sind: unbändige Lust, zusammen mit anderen zu singen und Durchhaltevermögen.
.




18.11., Di 18:30-19:30 Bauchtanzkurs für Frauen Info




19.11.,Mi 19:00-23:00 Frauen-Café .




20.11., Do 10:00-13:00 Offener Frauentreff für Asylbewerberinnen - veranstaltet durch den ökumenischen Asyl-Arbeitskreis .
. 18:00 VORTRAG, INPUT UND DISKUSSION
Kein Geschlecht oder viele - 
warum es biologisch „Frau" und „Mann" nicht gibt.
HEINZ-JÜRGEN VOß, Dipl.-Biologin
Die erste Frage nach der Geburt, die wir uns stellen und die immer wieder gestellt wird, lautet: ‚Ist es ein Junge oder ein Mädchen?' Können die Eltern darauf keine Antwort geben, so herrscht betretenes Schweigen, wird das Thema gewechselt, nehmen wir ‚Ab-normalität' war. Das Kind beginnt erst so richtig in unserer Gesellschaft zu existieren, wenn es mit einem von zwei Geschlechtern aufwarten kann - ein Zustand, nach dem Justiz, Medizin und ‚gesellschaftliche Moral' trachten. Ganz selbstverständlich nehmen wir auch für uns in Anspruch, Menschen nach dem Geschlecht unterscheiden zu können. Wir erkennen sie an Kleidung, beruflicher Qualifikation (der Chef ist niemals eine Frau), seltener durch einen Blick auf die kulturell so aufgeladenen Genitalien. Bart, übrige Körperbehaarung, Hüfte, Brustumfang sind da schon legitimer als deutlich zugewiesene Merkmale, nach denen wir gelernt haben, einen Menschen nach ‚Mann' und ‚Frau' sicher einzuordnen.
.
Gerade diese als ‚biologisch', ‚durch Anlage bedingt', ‚unabänderlich' betrachteten Merkmale werden herangezogen, um das kulturelle, normative, diskriminierende Zweigeschlechtersystem als ‚natürlich'
zu erklären. Gleichberechtigung von Menschen in der Gesellschaft wird unter Berufung auf ‚natürliche binäre Differenzen' verwehrt. Menschen werden auf Grund ihres Geschlechts diskriminiert. Von jedem Menschen wird eine eindeutige geschlechtliche Zuordnung zu einem von zwei Geschlechtern gefordert. Aber: Was ist ‚natürlich' an Geschlecht? Gibt es biologisch nur zwei Geschlechter? In diesem Input und Diskussion wird der Ausarbeitung von ‚biologischem Geschlecht' in den sich konstituierenden ‚modernen biologisch-medizinischen Wissenschaften' und der gesellschaftlichen Einbindung dieser biologisch-medizinischen Annahmen nachgegangen.

HEINZ-JÜRGEN VOß, Jg. 1979, Dipl.-Biologin, wohnt in Hannover und promoviert, gefördert durch ein Promotionsstipendium der Rosa-Luxemburg-Stiftung, in der Soziologie der Universität Bremen zu
„Geschlechterdekonstruktion aus bio/medizinischer Perspektive". Seit 2000 ist Heinzi queerpolitisch aktiv. Kooperation von LISA, linkxxnet und der Frauenkultur Leipzig // Eintritt: frei

.




21.11., Fr 19:00 THEATER - Leipziger Ur-Aufführung
Clara Immerwahr 
Das berührende und erschütternde Porträt über die erste deutsche Chemikerin
Text: SABINE FRIEDRICH, Coburg
Schauspiel: MAJA CHRENKO, Leipzig
Clara Immerwahr, die erste Frau, die in Deutschland in Chemie promovieren konnte, steht am Abgrund ihres Lebens. Nachdem ihr Mann, der Chemiker Fritz Haber, den ersten Giftgasangriff der Geschichte im Ersten Weltkrieg geleitet hat, sieht die Frau, die gegen viele Widerstände im Jahr 1900 als erste Frau in physikalischer Chemie promovierte, ihren Lebenstraum endgültig gescheitert. Für die Wissenschaft leben, Arbeit und Familie verbinden, „keine Seite der Seele brachliegen lassen", lieben und (weiter)lernen können  - das war ihr Wunsch. Die patriarchale Struktur im Deutschland des Kaiserreichs gibt ihr dafür keine Chance. ‚Sie wolle niemals etwas lehren, was ihrer Überzeugung widerspricht.' - so schwor es Clara bei ihrer Promotion. Der Giftgasangriff im Ersten Weltkrieg, den ihr Mann Fritz Haber mit seiner Forschung erst ermöglichte, ist für Clara ein Verrat an ihrer Überzeugung: „Seit dem 22. April ist der Mensch ein Ungeziefer." Doch für Fritz ist Clara die Verräterin, weil sie nicht loyal zu ihm steht. Nach einem Fest zur Feier des Kampfes erschießt sich Clara mit einem Schuss ins Herz. Sie hinterlässt ihren zwölfjährigen Sohn. Ihr Mann macht weiter Karriere, erhält schließlich den Nobelpreis; auf der Flucht vor den Nazis ins britische Exil stirbt er.
.
Aus diesem berührenden Stoff hat die Coburger Schriftstellerin Sabine Friedrich ein Theaterstück gemacht, das sich der Kernfrage des WARUM des Selbstmordes von verschiedenen Seiten her nähert. In der Umsetzung des Stoffes durch Maja Chrenko ist dieses Stück erstmalig auf einer Leipziger Bühne zu sehen.
Eintritt: 4,- / 2,- Euro ermäßigt
.




22.11., Sa 10:00-18:00 RHETORIK-SEMINAR FüR FRAUEN 
Frauen kommen zu Wort 
Frau Dr. KARIN WETZIG
Frauen und Männer haben unterschiedliche Sprech- und Diskus-sionsverhalten. Dies ist mittlerweile unstrittig. Frauen greifen oft nicht in Diskussionen ein, weil sie überlegen, ob ihre Wortmeldung sinnvoll ist und ob es eine Ergebnis-Orientierung gibt. Männer sind anders im Verhalten. In der gleichen Zeit haben sich mindestens drei Männer zu Wort gemeldet, um das vorher Gesagte eines Mannes in anderen Worten zu wiederholen. Vielen Männern geht es viel weniger um inhaltliche Beiträge, sondern Priorität besitzen öffentliches Auftreten, öffentliche Präsenz und das „von anderen wahrgenommen werden". In den meisten Diskussions- oder Gesprächsrunden bzw. Podiums-Gesprächen sind Redebeiträge quantitativ männlich dominiert. Qualitativ verschieben sich die Relationen etwas. Aber dass Frauen sich zu oft den Raum nehmen lassen, um sich öffentlich
zu positionieren, ist in konkreter Sachverhalt.
.
Dieses Rhetorik-Seminar soll Frauen helfen, geschlechtstypisches Redeverhalten aufzuzeigen. Das Bewußtwerden des eigenen Gesprächsverhaltens trägt die Möglichkeit der Änderung in sich.
Das Ziel soll ein deutliches sprachliches Eintreten für die eigenen Ziele in der ehrenamtlichen Arbeit sein, das sichere Auftreten und das Entwickeln für ein eigenes Sprachgefühl. Diese Seminar richtet sich besonders an Frauen in Ehrenamtsstrukturen. Das Rhetorik-Seminar für Frauen wird unter Leitung von Frau Dr. Karin Wetzig durchgeführt, die sich als sehr kompetente und anerkannte Rhetorik-Trainerin  von  MitarbeiterInnen im öffent-lichen Dienst, Verwaltung und Politik einen Namen gemacht hat. // Teilnahmegebühr: 35,- / 25,- Euro ermäßigt
.




24.11., Mo 17:00 TERRE DES FEMMES - Treff der Städtegruppe Leipzig .
. 18:30-20:00 KALLIGRAFIE - mit der Dipl.-Grafikerin RENATE REITZ-SCHIWEK Info
. 19:00-21:00 FRAUENCHOR 
Singen und Swingen im Damenchor
Das Besondere an Frauen: Sie sind so wunderbar vielfältig. Natürlich in allem - und auch in ihrem Vermögen zu singen. Der neue Damenchor (noch ohne Namen) probt regelmäßig jeden Montag unter der Leitung von Regina Kolb. Sie gründete bereits den ShowChor L.E., ist musikalische Leiterin verschiedener Projekte und Gesangspädagogin. Alle Frauen, die Lust haben in einem singenden, swingenden, charmanten Damenchor zu singen, sollten unbedingt dabei sein. Mitzubringen sind: unbändige Lust, zusammen mit anderen zu singen und Durchhaltevermögen.
.




25.11., Di 18:30-19:30 Bauchtanzkurs für Frauen Info




26.11., Mi 19:00-23:00 Frauen-Café .




27.11., Do 19:00 VORTRAG & DISKUSSION 
Women's Social and Political Union -
die größte und radikalste feministische Organisation des 20. Jahrhunderts
Emmeline Pankhurst zum 150. Geburtstag
DR. HANNELORE SCHRÖDER
Amsterdam - Leipzig
„Es ist die größte Aufgabe unserer Frauenbewegung zu demonstrieren, dass wir Menschen sind... und in jeder Phase unseres Kampfes hämmern wir diese sehr schwere Lektion in die Köpfe der Männer, besonders die der Politiker."
.
Am 10. Oktober 1903 gründete Emmeline Pankhurst zusammen mit ihrer Tochter Christabel und vier weiteren Frauen die ‚Women's Social and Political Union', die größte und radikalste feministische Organisation des 20. Jahrhunderts. Emmeline Pankhurst (England, 1858 - 1928) war eine radikal-feministische Theoretikerin, Suffragette und Frauenrechtlerin - im Kampf um das Frauenwahlrecht in England - aufgewachsen in einer Familie, in der sich bereits die  Eltern gegen Sklaverei und für das Frauenwahlrecht einsetzten. Sie heiratet den engagierten Rechtsanwalt Richard Pankhurst (1834 -1898) und sind beide aktiv in einer Gesellschaft für das Frauenwahlrecht. Sie bekommen drei Töchter und zwei Söhne. Nach dem Tod von Richard Pankhurst 1898 musste sie sich und ihre Kinder mit dem kläglichen Lohn einer Standesbeamtin über Wasser halten - neben ihrer umfangreichen Arbeit in der WSPU.
.
Eine Verurteilung von Emmeline Pankhurst im April 1913 löste eine Reihe von Straßenschlachten der Frauenrechtlerinnen mit der Polizei aus und hatte Anschläge auf öffentliche Einrichtungen oder prominente Personen zur Folge - die Proteste weiteten sich in Form von Brandstiftungen und Bombenanschlägen über das ganze Land aus. Aufgrund ihres, durch einen Hungerstreik bedingten, schlechten Gesundheitszustandes wurde Emmeline Pankhurst bereits am 12. April 1913 wieder aus der Haftanstalt Holloway entlassen. Die Unruhen gingen indes in immer stärkeren Ausmaß weiter. Bomben detonierten, Briefkästen wurden mit Säure übergossen, Kirchen in Brand gesteckt und öffentliche Verkehrsmittel zerstört. Sympathisan-ten intonierten zum Sonntagsgottesdienst in St Paul's und Westminster Abbey „God save Emmeline Pankhurst", während zahleiche weitere Kirchen im Land in Feuer aufgingen. Nach Jahrzehnten vergeblicher Forderungen entwickeln sie eine völlig neue Theorie und Taktik des Widerstandes: unabhängige Organisationen der Frauen, Agitation auf Strassen und Plätzen, Prozessionen zum Unterhaus in London, Taktiken der ‚friedlichen Militanz' - später ‚gewaltloser Widerstand' genannt und von Mahatma Gandhi in Indien gegen die Kolonialherrschaft der Briten sowie von Martin Luther King in der US-amerikanischen Bürgerrechtsbewegung eingesetzt. Sie riskieren Gewalttätigkeiten seitens der Polizei und des Männer-Mobs, lange Gefängnisstrafen, ihre Existenz und Gesundheit, selbst ihr Leben. Ihr heroischer Kampf erregt weltweites Aufsehen.
Emmeline Pankhurst starb 1928; im selben Jahr trat in England das allgemeine Wahlrecht für Frauen in Kraft.
.
Dr. HANNELORE SCHRÖDER, Patriarchatsforscherin & feministische Theoretikerin, studierte Politikwissenschaft, Rechtsgeschichte, Pädagogik // Eintritt: 3,- / 1,50 Euro
.




28.11., Fr 16.00-18:00 MÄDCHEN-CAMP-PARTY
Verrückte Spiele - Crazy Games
Der Sommer 2008 ist längst vorbei, aber das Mädchencamp noch nicht vergessen! Zu unserer Wiedersehensparty im kalten November gibt es heißen Krümeltee, den Mädchencampfilm 2008 und natürlich verrückte Spiele. Wir werden ausprobieren, an was ihr euch noch erinnern könnt. Ganz herzlich eingeladen sind alle Camp-Teilnehmerinnen, aber auch diejenigen, die einfach Lust haben, vorbeizuschauen!
.




29.11., Sa 20:30  DER BESONDERE FILM 
Die Herbstzeitlosen 
Mit Dessous gegen das dörfliche Idyll
Regie: Bettina Oberli, CH, 2006,  86 min.
Martha trägt schwer am Tod ihres Mannes. Freudlos dümpelt auch ihr Tante-Emma-Laden im kleinen Dorf Trub im Schweizer Emmental vor sich hin. Sie hat kaum noch Freude am Leben und kann sich selbst für das sonntägliche Kartenspielen mit ihren Freundinnen nicht recht begeistern. Den Laden würde ihr Sohn Walter, der wenig heilige Dorfpfarrer, gerne für seine Bibelgruppe nutzen. Aber die Freundinnen kämpfen gegen Marthas Resignation an und helfen, ihren lang gehegten Traum zu verwirklichen: Eine Dessous-Boutique. Doch der sündige Reizwäschetempel sorgt für Entsetzen in der scheinheiligen Gemeinde, die auf die Barrikaden geht. Der Sensationserfolg aus dem Schweizer Kino ist eine Komödie um Lebensfrust, -lust und Träume, die verlogene bürgerliche Konzepte von Tradition und Sitte gehörig durcheinanderwirbelt. Heiter, wie aus dem Leben geschnitten und mit einem Schuss Tragik. // Eintritt: frei
.
. ab 22:30 Die Frauendiskothek - am Mixer: DJane CLAUDIA K.
Eintritt: 2,50 Euro 
.








V O R
S C H A U VORSCHAU  -  DEZEMBER  -  VORSCHAU  -  DEZEMBER   -  VORSCHAU  - DEZEMBER .




Mi., 3.12.  19:00 SZENISCHE LESUNG UND DISKUSSION
Hilfe, ich bin ein/e Alltagsrassist/in!?
mit ASTRID TAUTZ und DANIEL BARTEL
Antidiskriminierungsbüro Sachsen, Leipzig
Fast alle kennen die Situation, wenn ein harmlos oder nett gemeinter Satz beim Gegenüber schlecht ankommt und Empörung auslöst oder sogar als rassistisch bezeichnet wird. Wollen wir nicht stehen bleiben beim Beharren „Aber ich habs doch gut gemeint!" oder der Anschuldigung „Du bist (Sie sind) aber empfindlich!", lohnen sich eine Nachfrage und ein genauerer Blick auf die Perspek-tive des Gegenübers. Diese szenische Lesung lässt Migrant/inn/en und Schwarze Deutsche zu Wort kommen und beleuchtet kritische Alltagssituationen aus ihrem Blickwinkel. In der nachfolgenden Diskussion wird es darum gehen, warum Aussagen wie „Sie sprechen aber gut Deutsch!" rassistischen Stereotypen folgen und verletzend sein können und wie mensch anders als mit „Wo kommst du her?" ein Gespräch beginnen kann.
.




Fr., 5.12. 19:00 THEATER 
Special-Things 
präsentiert von der Homo Erotischen Union (HEU) anläßlich des Welt-Aids-Tages am 1. Dezember
Kooperation mit der AIDS-Hilfe Leipzig e.V.
Die Theatergruppe HomoErotischeUnion entstand im Mai 1999 - Mit den Mitteln der Komödie werden Tabu-Themen (z.B. Untreue, Umgang mit dem HIV-Antikörpertest, individuelles Risikomanage-ment, Probleme im menschlichen Miteinander und zwischen den Generationen) aufgebrochen und einer spielerischen Lösungsmöglichkeit zugeführt. Die jungen Amateure finden in der Auseinandersetzung mit den Stücken und ihren eigenen darstellerischen Möglichkeiten und Grenzen, begleitet von der erfahrenen Regisseurin und Theaterpädagogin LUISE WILSDORF, zu einem neuen Selbstbild und Selbstwertgefühl - eine wichtige Voraussetzung, um aktive Präventionsarbeit für sich und andere leisten zu können.
.




Sa., 6.12. 20:30 KONZERT & FINISAGE
Five in One 
ein interkulturelles Special
Die Finisage der Ausstellung „Die schlimmste Form des Schleiers ist das Schweigen" findet im Rahmen des Konzertes „Five in One" - mit fünf Musikerinnen aus verschiedenen Kulturräumen statt.
INGEBORG FREYTAG (Deutschland/Violine, Percussion), LORA KOSTINA (Russland/Klavier, JOHANNA JäREMO- REBBELMUND (Schweden/Gesang & Saxophon), MONA RAGY ENAYAT (Ägypten/ arabische Laute), MCKINLEY BLACK (USA/Gitarre & Gesang)
Musikerinnen unterschiedlicher Kulturen treffen aufeinander, kommunizieren öffentlich ohne Barrieren miteinander über die Sprache der Musik... die Musikerinnen genau wie die ZuhörerInnen... ein Stück real erfahrene Vision...
.



Sa., 13.12.  20:30 KONZERT
something worth keeping
LEA - US amerikanische Sängerin / Songwriterin
www.thisisLEA.com
.




I N
F O In Verbindung mit den Richtlinien der Stadt Leipzig: Ermäßigung des Eintrittpreises nur für SchülerInnen, StudentInnen und Leipzig-Pass-InhaberInnen! .




.
.
.
.
.
.
.
..
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
..

.
.
.
.
.